eigene Funktionen mit Rückgabewerten

Beispiele

FOR i=1 TO 10 STEP 1
v=FNPotenz(i)
DISP v "\n"
NEXT
STOPPROG

FUNCTION Potenz n
rv=n^2
FN RESULT rv
END FUNCTION
In diesem Beispiel wird eine Funktion definiert, die die Zweierpotenz ihres Übergabeparameters als Ergebnis zurückliefert. Es ist durchaus empfehlenswert, komplizierte wiederholte Berechnungen in derartige Funktionen auszulagern und diese dann innerhalb des Hauptprogrammes bei Bedarf aufzurufen.

Referenz

FUNCTION Funktionsname[$|%] [Parameter]
FN RESULT Resultat[$|%]
END FUNCTION

Es können numerische Funktionen, Stringfunktionen sowie Datumsfunktionen definiert werden. Der Datentyp der Funktion wird durch den Namen festgelegt. Die Funktion kann innerhalb aller arithmetischer Ausdrücke wie eine eingebaute Funktion verwendet werden. Die Funktion wird aufgerufen, indem dem Namen die Buchstabenkombination FN vorangestellt wird. Funktionen können optionale Parameter übergeben werden. Die Anzahl und Art der Parameter in der Funktionsdefinition muss identisch sein mit dem Funktionsaufruf. Innerhalb der Funktion stehen die übergebenen Parameter in der Form, in der sie deklariert wurden, zur Verfügung. Funktionen liefern immer ein Ergebnis zurück. Das Ergebnis wird mit der Anweisung FN RESULT festgelegt. Das Ergebnis einer Funktion muss identisch mit der Funktionsdeklaration sein, d.h. eine numerische Funktion darf kein String-Ergebnis zurückliefern. Genau wie Prozeduren können Funktionen sowohl rekursiv als auch verschachtelt aufgerufen werden. Es gelten die gleichen Einschränkungen wie bei Prozeduraufrufen.

Siehe auch



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