Statistische Kennwerte von Matrizen

Beispiele

DIMOPTION ON
DIMOPTIONBASE 1
DEF POOL 1000000
INIT VARSPACE
DIM Matrix(3 ; 3) , Abmessung(2) , StatMat(5)
DISPLAY IS MESSAGE WINDOW
! DISPLAY IS SCREEN
TRACE TO SCREEN
! unser Programm ist nur für die Gläubigerverwaltung gedacht
WidgetName$=" DLG018_Dliste "
MAT Matrix=WIDMXREAD WidgetName$ ; "5#6#8#9"
MAT StatMat=CSTAT Matrix " STDDEV "
GOSUB ShowStats
TERMINAL
ShowStats :
MAT Abmessung = GETDIM StatMat
Rows = Abmessung(2)
! Wir müssen prüfen , ob wir ein ein - oder zweidimensionales Ergebnis
! bekommen haben und entsprechend zwei verschiedene Ausgabevarianten wählen
IF Abmessung (1)==1 THEN
DISP " Ergebnis : "
FOR X=1 TO Rows
IF X<>1 THEN DISP " : "
V=StatMat(X)
DISP USING "16 DR4D " : V
NEXT
DISP "\n"
ELSE
Cols=Abmessung(3)
FOR Y=1 TO Rows
DISP USING " K4DK " : " Zeile : " Y ": "
FOR X=1 TO Cols
IF X<>1 THEN DISP " : "
V=StatMat (Y;X)
DISP USING "16 DR4D " : V
NEXT
DISP "\n"
NEXT
ENDIF
RETURN
Das Programm berechnet die Standardabweichung der Spalten in der Gläubigerverwaltung. Es obliegt dem Anwender, dass Programm dergestalt anzupassen, dass es nur innerhalb der Gläubigerverwaltung aufgerufen wird, ansonsten sollte eine sinnvolle Fehlermeldung ausgegeben werden.

Referenz

MAT Zielmatrix=CSTAT|RSTAT QuellMatrix [; “Parameter,...“]
Die Anweisung ermittelt statistische Kennwerte der Quellmatrix. Es können mit der Anweisung nur Vektoren und zweidimensionale Matrizen ausgewertet werden. Die Kennwerte werden in der Zielmatrix abgelegt. Wenn nur ein Kennwert abgefragt wird, so ist die Zielmatrix ein Vektor. Mit CSTAT werden die Spalten ausgewertet (Columns), mit RSTAT werden die Reihen ausgewertet. Der Zielvektor bzw. die Zielmatrix muss zuvor existieren, falls die Zielmatrix jedoch nicht in der korrekten Größe vorliegt, so wird sie von der Anweisung automatisch redimensioniert. Die Zielmatrix enthält in der ersten Dimension bei CSTAT so viele Elemente wie die Matrix breit ist, bei RSTAT enthält sie so viele Elemente, wie die Matrix lang ist. Bei zweidimensionalen Matrizen ergibt sich die Länge der Matrix aus dem ersten Index, die Breite aus dem zweiten Index. In der zweiten Dimension enthält die Zielmatrix die angeforderten statistischen Kennzahlen. Wenn keine Kennzahlen mit dem optionalen Stringparameter angegeben werden, so werden von der Anweisung alle Kennzahlen ermitelt. Die Ergebnismatrix hat dann eine Breite von acht Elementen. Die Kennzahlen werden in der Ergebnismatrix in der Reihenfolge abgelegt, wie sie als Parameter angegeben werden. Einzelne Parameter müssen durch ein Komma vonenander getrennt werden. Folgende Parameter werden erkannt:

Paramter

Bedeutung (Spalte oder Zeile)

SUM

Summe

SUMQ

Summe der Quadrate

MIN

kleinster Wert

MAX

größter Wert

MEAN

Mittelwert

STDDEV

Standardabweichung

SKEW

Schiefe

KURT

Kurtosis

NBL

Newcomb-Benford

COUNT

Anzahl

Einige Werte können nur zusammen mit anderen Kennzahlen ermittelt werden. Wenn die benötigten Kennzahlen in diesen Fällen mit dem Parameter$ nicht angefordert werden, so werden sie automatisch erzeugt und bilden in der Ergebnismatrix die jeweiligen Folgespalten.

  • Für den Mittelwert wird auch die Summe sowie die Summe der Quadrate ermittelt
  • Für die Standardabweichung werden immer zusätzlich die Summe, die Summe der Quadrate sowie der Mittelwert ermittelt
  • Für die Schiefe oder die Kurtosis werden zusätzlich immer die Summe, die Summe der Quadrate, der Mittelwert sowie die Standardabweichung ermittelt.
  • Für die Ermittlung der Newcomb-Benford-Verteilung wird zusätzlich die Anzahl der nicht 0-Werte ermittelt.

Für die Ermittlung der Newcomb-Benford-Werte von Spalten oder Zeilen mit der Anweisung ”NBL” werden für alle Zahlen 0-9 jeweils eigene Werte ermitttelt. Der Wert für jede Ziffer steht in jeweils einer eigenen Spalte oder Zeile. Die Summe aller NBL-Spalten oder -Zeilen muss immer 1 sein. Ein korrekter Parameter$ könnte also wie folgt aufgebaut sein:

“MEAN,SKEW“

In diesem Fall wird in der ersten Spalte der Ergebnismatrix der Mittelwert abgelegt. Die Schiefe wird in der zweiten Spalte erzeugt, und die zusätzlich benötigten Parameter Summe, Quadrate, Standardabweichung landen in den Spalten 3 bis 5.

Siehe auch



Schatten